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Veranstaltung am 30.10. fällt wegen Corona-Auflagen und ansteigender Fallzahlen aus

ACHTUNG: Mariana Lekys Lesung auf Juni 2021 verschoben!

Leider müssen wir die für den 30.10.20 geplante Lesung mit Mariana Leky absagen. Da der Wohnort der Autorin in einem Risikogebiet liegt, hätte sie - nach Aussage des Gesundheitsamt in Altenkirchen - nur nach einem aktuellen, negativen Corona-Test anreisen düfen. Dieser hätte dem Gesundheitsamt dann zeitnah vorgelegt werden sollen, um die Freigabe für die Veranstaltung zu bekommen.

Dieses Procedere war uns zu aufwändig und riskant. Daher haben wir gemeinsam mit der Autorin entschieden, die Lesung auf Sonntag, den 06.06.21 zu schieben, wenn die Corona-Krise hoffentlich eingedemmt sein wird.

Lesung mit Mariana Leky am 30.10.20 um 19.00 Uhr / nur mit Anmeldung (siehe unten) 

Was man von hier aus sehen kann

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.

Mariana Leky                        Foto: Franziska Hauser  

"Was man von hier aus sehen kann" ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …


Wie Innigkeit gelingen kann zwischen den Menschen – gegen viele Widerstände, Zeitverschiebungen und Unwägbarkeiten –, zeigt dieses ebenso kluge wie zartfühlende Buch. Mariana Leky ist eine Meisterin der genauen Beobachtung und des lakonischen Tons. Mit diesem Roman beweist sie erneut, dass sie zu den unverwechselbaren Stimmen der deutschen Literatur gehört.

Corona-Auflagen

Natürlich werden wir darauf achten, die Corona-Auflagen des Landes Rheinland-Pfalz einzuhalten. Daher greifen wir wieder auf das bereits beim Sommerfest erfolgreich angewendete Hygienekonzept zurück.

Wir bitten alle unsere Gäste sich über das am Ende des Abschnitts bereitgestellte Formular für die Veranstaltung anzumelden, ihre Atemschutzmasken mitzubringen und auf das Abstandsgebot zu achten. Ausreichend Desinfektionsmittel für Hände und Flächen stellen wir selbstverständlich zur Verfügung.

ACHTUNG: Veranstaltungsortswechsel möglich

Da die Kulturwerkstatt, insbesondere aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Auflagen, nur eine sehr begrenzte Besucherzahl zulassen kann, erwägen wir einen Wechsel des Veranstaltungsortes. Sollte die Zahl der Anmeldungen bis eine Woche vor der Veranstaltung eine bestimmte Grenze übersteigen, werden wir sie innerhalb der Ortschaft in die Mehrzweckhalle der Gemeinde Kircheib verlegen.

Im Interesse unseres Publikums bitten wir daher alle Interessierten sich so schnell wie möglich, verbindlich, über das Anmeldeformular auf dieser Seite anzumelden.

Wo die Veranstaltung letztendlich stattfindet, teilen wir ihnen am Tag davor per Email mit.

Kulturbeitrag

Damit uns in Krisenzeiten jede*r auch unabhängig vom Geldbeutel besuchen kann, haben wir uns entschieden, keinen festen Eintrittspreis zu verlangen. Allerdings freuen wir uns über einen angemessenen Kulturbeitrag in Form einer Spende, die beim Einlass abgegeben werden kann.


Die Spendenempfehlung (Normalverdiener ohne Einkommenseinbusen durch die Pandemie) für die Veranstaltung beträgt 10-15,- €.

Anmeldung

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus, wenn Sie die Lesung von Mariana Leky besuchen möchten.


Wir vergeben die begrenzten Plätze in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. Voraussichtlich wird es keine Abendkasse und keinen Einlass ohne Voranmeldung geben. 


Wir müssen die Daten erheben, um eine schnelle Benachrichtigung im Falle des Bekanntwerdens einer Corona-Infektion unter den Gästen zu gewährleisten. Selbstverständlich werden wir die erhobenen Daten nach Ablauf eines Monats unwiderruflich löschen.


 
 
 
 
 
Ja
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Performance-Festival am Sonntag, den 13.09.20 von 13.00 bis 18.00 Uhr

GartenLust

Am Sonntag, den 13.09.20, gibt es ab 13.00 Uhr bei uns in der Kulturwerkstatt und im Garten der Familie Krah Performancekunst zu sehen. Auf Einladung von Carola Willbrand und Mark Met von der Künstler*innengruppe "acht" werden fünf teils international bekannte Künstler*innen ihre eigens für den Anlass entwickelten Arbeiten zeigen.


Was ist das eigentlich?

Performancekunst ist vereifacht gesagt das Gestalten von bewegten Bildern im Raum mithilfe des eigenen Körpers und ausgewählter Materialien. Dabei werden im Spannungsverhältnis zwischen diesen drei Komponenten auf assoziative Weise Themen behandelt oder Fragen aufgeworfen. Die unterschiedlichen Perspektiven und Lebenserfahrungen der Zuschauer*innen beeinflussen dabei, was jede*r einzelne letztendlich im gezeigten Werk sieht.

In diesem Video der Kunsthalle Schirn ist eine kleine Einführung in die Performance-Kunst zu sehen.

Und wann hat das angefangen?

Ihre Wurzeln hat die Performancekunst im Umfeld der Futurist*innen und Dadaist*innen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Größere Bekanntheit erlangte sie spätestens in den 60er und 70er Jahren. Damals traten Avantgardist*innen zum ersten Mal mal an die Öffentlichkeit, die bis heute als Ikonen dieser Kunstform gefeiert werden: Beispielsweise Yoko Ono, Valie Export, Joseph Beuys oder natürlich Marina Abramovic, die der Performancekunst durch ihre Selbstinszenierung und Vermarktungsstrategien seit den 2000ern zu einem ungebrochenen Boom verhalf.

Was passiert in Kircheib?

Nach Kircheib haben die in der Region ansässigen Künstler*innen Carola Willbrand und Mark Met eingeladen, die beide schon deutschlandweit und international aufgetreten sind. Unter dem gemeinsamen Motto "GartenLust" sind Ilka Theurich, die in Hannover,  Anne-Louise Hoffmann, die in Köln und Frank Homeyer, der in Würzburg lebt und arbeitet, ihre Gäste. Alle fünf werden bereits am Samstag vor Ort ihre Performances entwickeln, die sie dann am Sonntag im Zeitraum von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr nacheinander präsentieren werden.

Anne Louise Hoffmann
Anne Louise Hoffmann
Mark Met
Mark Met
Frank Homeyer
Frank Homeyer
Carola Willbrand
Carola Willbrand
Ilka Theurich
Ilka Theurich

Dabei wird Anne-Louise Hoffmann singend Geschichten erzählen, die von modernen Religionen, Gesundheitsfragen und Popkultur inspiriert sind. Ilka Theurich will sich spezifisch mit dem vorgefundenen Ort beschäftigen, während Frank Homeyer mit Händen und Füßen über die Liebe spricht. Carola Willbrand kündigt an maskenhafte Wesen zu buntem Treiben zu erwecken und Mark Met beschreibt auf spielerische Weise mit Stimme und Körper innere Dramen. Einen besonderen Reiz versprechen wir uns davon, dass die Künstler*innen unterschiedlichen Generationen entstammen und ihnen ihnen mit dem Garten der Familie Krah ein großartiger räumlicher Rahmen für die Entwicklung ihrer Performances zur Verfügung steht.

Programm

Der Einlass beginnt um 13.00 Uhr. Gegen 13.15 Uhr wird es eine Einführung in die Performancekunst von Martin Zepter aus dem Leitungsteam der Kulturwerkstatt geben. Von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr werden dann die fünf eingeladenen Performer*innen in unterschiedlichen Abständen ihre Arbeiten präsentieren. Da sich die Dauer der einzelnen Performances erst am Aufführungstag entscheidet, wird es nicht möglich sein genauere Angaben zum zeitlichen Ablauf zu veröffentlichen. 

Corona-Auflagen

Natürlich werden wir darauf achten, die Corona-Auflagen des Landes Rheinland-Pfalz einzuhalten. Daher greifen wir wieder auf das bereits beim Sommerfest erfolgreich angewendete Hygienekonzept zurück.

Wir bitten alle unsere Gäste sich über das am Ende des Abschnitts bereitgestellte Formular für die Veranstaltung anzumelden, ihre Atemschutzmasken mitzubringen und auf das Abstandsgebot zu achten. Ausreichend Desinfektionsmittel für Hände und Flächen stellen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Damit uns in Krisenzeiten jede*r auch unabhängig vom Geldbeutel besuchen kann, haben wir uns entschieden, keinen festen Eintrittspreis zu verlangen. Allerdings freuen wir uns über einen angemessenen Kulturbeitrag in Form einer Spende, die beim Einlass abgegeben werden kann.


Getränke können während des gesamten Tages käuflich erworben werden. Zu essen bitten wir Euch gegebenenfalls etwas mitzubringen.

Anmeldung

Bitte füllen Sie das Anmeldeformular aus, wenn Sie uns zum Performance-Festival besuchen möchten. Wir müssen die Daten erheben, um eine schnelle Benachrichtigung im Falle des Bekanntwerdens einer Corona-Infektion unter den Gästen zu gewährleisten. Selbstverständlich werden wir die erhobenen Daten nach Ablauf eines Monats unwiderruflich löschen.


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